Wellpappe entsteht, indem eine Papierbahn befeuchtet, angewärmt und zwischen zwei beheizten Riffelwalzen zu einer Wellenstruktur geformt wird. Anschließend verklebt sie mit einer glatten Deckenbahn. Diesen ersten Schritt übernimmt die Einseitige. Über die Anlage läuft die einseitige Bahn weiter zum Kaschierwerk, wo die zweite Decke aufgebracht wird. Erst die Kombination aus gewellter Mittellage und flachen Decken macht aus dünnem Papier ein Material, das Gewicht trägt.
In diesem Ablauf ist die Riffelwalze das Bauteil mit dem größten Einfluss auf das Ergebnis. Sie formt das Profil, überträgt die Wärme und verteilt den Druck. Wie gut sie das über Monate hinweg tut, wirkt sich auf Papierverbrauch, Bahngeschwindigkeit und Stillstandszeit aus.
Härten macht die Randschicht des Stahls deutlich härter und verschleißfester, während der Kern zäh bleibt. Wir betreiben dafür verschiedene Wärmebehandlungen im Haus und bestimmen damit selbst, wie und wie gleichmäßig gehärtet wird, statt uns auf einen Lohnhärter zu verlassen.
Beim thermischen Spritzen wird ein Zusatzwerkstoff aufgeschmolzen und mit hoher Geschwindigkeit auf die Bauteiloberfläche geschossen, wo er eine feste Schicht bildet. Wir arbeiten im HVOF-Verfahren, dem Hochgeschwindigkeitsflammspritzen, und setzen dabei Hartmetalle wie Wolframcarbid und Chromcarbid sowie Stahllegierungen ein. Beschichtungsanlage, Entschichtungsbad, Schleifen und Polieren haben wir in einer Hand.
Jede dieser Technologien kostet in der Anschaffung mehr als die einfache Ausführung. Sie lohnt sich, wenn sie über die Laufzeit mehr einspart, als sie zusätzlich kostet. Genau diese Rechnung machen wir transparent, damit Sie sie intern vertreten können.
Nicht jeder, der auf dieser Seite landet, arbeitet seit zwanzig Jahren an der Wellpappenanlage. Hier stehen die Grundlagen in kurzen Antworten. Wer tiefer einsteigen will, findet auf den vier Technologieseiten mehr, oder meldet sich einfach.
Wellpappe ist ein Verbundmaterial aus mindestens einer gewellten Papierbahn und zwei glatten Deckenbahnen, die miteinander verklebt sind. Die Wellenstruktur gibt dem Material seine Steifigkeit bei geringem Gewicht.
In einer Einseitigen wird eine Papierbahn befeuchtet, angewärmt und zwischen zwei beheizten Riffelwalzen zu einer Welle geformt, dann mit einer Deckenbahn verklebt. Im Kaschierwerk kommt die zweite Decke hinzu. Anschließend wird die Bahn gerillt und geschnitten.
Eine Wellpappenanlage besteht im Kern aus Abrollung, Einseitiger, Kaschierwerk, Heiz- und Zugpartie sowie Rill- und Schneidautomat. Die Riffelwalzen sind am Anfang – in der Einseitigen.
Härten ist ein Wärmebehandlungsverfahren, bei dem die Randschicht des Stahls durch unterschiedliche Verfahren verbessert wird. Die Oberfläche wird dadurch deutlich härter und verschleißfester, während der Kern zäh bleibt.
Beim thermischen Spritzen wird ein Zusatzwerkstoff aufgeschmolzen und mit hoher Geschwindigkeit auf die Bauteiloberfläche geschleudert, wo er eine feste Schicht bildet. Friese setzt als Verfahren hauptsächlich das HVOF-Hochgeschwindigkeitsflammspritzen ein.
Wellpappe erreicht bei geringerem Materialeinsatz eine höhere Steifigkeit, weil die Wellenstruktur die beiden Decken auf Abstand hält und Kräfte über die Flanken ableitet. Das spart Gewicht und Rohstoff.
Wenn Sie wissen wollen, welche Kombination aus Profil, Beschichtung und Beheizung zu Ihrer Anlage passt, beantworten wir das lieber am Telefon als in einem Formular. Schreiben Sie kurz, worum es geht, wir rufen zurück.